Spielwoche

14. - 20. 3.

Für extra Filmgenuss empfehlen wir übrigens die Rex-Logen im Separee des großen Saals mit Fußbänkchen und Minibar.

Eine erlesene Auswahl an Snacks und Knabbereien im Komplett-Angebot für zwei oder drei Personen. Wir bitten Euch mindestens einen Tag im Voraus zu buchen.

Zu weiteren Fragen beraten Euch unsere Mitarbeiter gerne unter: 0202 478 99 55 0.

2. Spielwoche
Belgen, Frankreich, Rumänien, Spanien, USA 2018
117 min.FSK 12
Regie
Jacques Audiard
Drehbuch
Thomas Bidegain, Jacques Audiard
Darsteller
John C. Reilly
Joaquin Phoenix
Jake Gyllenhaal
Verleih
Wild Bunch

The Sisters Brothers

Gewinner des „Silbernen Löwen“ für die „Beste Regie“ Internationale Filmfestspiele von Venedig 2018. Eli und Charlie (John C. Reilly und Joaquin Phoenix) sind die Sisters Brüder und leben im Jahr 1851 im Wilden Westen. Sie sind Auftragskiller und sehr gut darin. So ist ihr nächstes Ziel einen gewissen Hermann Warm (Riz Ahmed) zu töten, weil dieser ein Mittel erfunden hat um Gold im Wasser sichtbar zu machen. Ihr eigentlicher Kontaktmann Jim Morris (Jake Gyllenhaal) ist ihnen ein paar Tage voraus, hat aber doch eigene Pläne mit Warm im Kopf. So beginnt ein Katz und Maus spiel, doch eine Wendung lässt nicht lange auf sich warten…Selbstverständlich bringt Regisseur Jacques Audiard Saloons, Pferde und Schießerei mit ein, doch haben die SISTERS BROTHERS noch wesentlich mehr zu bieten als ein normaler „Wilder Westen“. Die unterschiedlichen Brüder und ihre Beziehung sowie ihr miteinander ist nachempfindbar und authentisch dargestellt. Wirklich witzige und ironische Dialoge, die einen mehr als zum Schmunzeln bringen und eine spannende und bewegende Geschichte mit vielen Wendungen, die mit tollen Bildern untermalt wird. THE SISTERS BROTHERS ist dadurch auch für die „Nicht Western Fans“ sehr empfehlenswert!
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DoFrSaSoMoDiMi
20:3020:30
2. Spielwoche
Deutschland 2018
90 min.FSK 6
Regie
Veit Helmer
Drehbuch
Leonie Geisinger, Veit Helmer
Darsteller
Predrag 'Miki' Manojlovic
Denis Lavant
Chulpan Khamatova
Verleih
Neue Visionen

Vom Lokführer, der die Liebe suchte...

Jeden Tag fährt Zugführer Nurlan (Predrag 'Miki' Manojlovic) mit seinem Zug durch die Vorstädte der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Diese sind so dicht besiedelt und bebaut, dass die Schienen beinahe durch die Wohnungen der dort lebenden Menschen zu führen scheinen. So hat Nurlan ausgiebig Gelegenheit, die Bewohner der Vorstädte bei ihrem Alltag zu beobachten, doch die Bauweise bringt natürlich auch Gefahren mit sich. Damit niemandem etwas passiert, erklingt zwar bei der Zugdurchfahrt eine Pfeife, aber trotzdem muss Nurlan oft Habseligkeiten der Bewohner von seinem Zug pflücken. Ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag ist darunter ein schöner BH, den der alte Einzelgänger unbedingt seiner Besitzerin zurückgeben will. Am nächsten Tag macht er sich also auf die Suche, doch keinem der Dienstmädchen und keiner der Hausfrauen, die er trifft, scheint der Büstenhalter zu passen…(Verleihtext)
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DoFrSaSoMoDiMi
15:4515:45

** ohne Vorprogramm
7. Spielwoche
USA 2018
131 min.FSK 6
Regie
Peter Farrelly
Drehbuch
Nick Vallelonga, Brain Hayes Currie, Peter Farrelly
Darsteller
Viggo Mortensen
Mahershala Ali
Linda Cardellini
Verleih
Entertainment One Germany

Green Book

Eine Besondere Freundschaft

Ein ungleiches Paar lernt auf der Straße der Anfeindung, dass Freundschaft alle Farben transzendiert. Viggo Mortensen hat schon so ziemlich alles auf der Leinwand verkörpert: den amischen Handwerker, russischen Gangster, Tolkiens Waldläufer, Sigmund Freud, Captain Fantastic und nun zählt auch der italo-amerikanische Proll zu seinem Repertoire. Kaum vorzustellen, hält man sich den feingeistigen, Kunst und Philosophie liebenden, dänisch-amerikanischen Schauspieler vor Augen und sein lautes, wild gestikulierendes Portrait eines ungebildeten Türstehers mit Herz würde wohl kaum ohne das sanft-autoritäre Pendant von Mahershala Ali (Oscarpreisträger „Moonlight“) funktionieren. Die beiden Männer gründen eine Zweckgemeinschaft. Ali's „Dr. Don Shirley“ ist ein begnadeter klassischer Pianist und wird während einer Tournee von Mortensens „Anthony (Tony Lip) Vallelonga“ durch die rassenfeindlichen US-Südstaaten der 60er Jahre chauffiert. Die Bigotterie, der die beiden begegnen, reicht von höflicher Heimtücke bis hin zu blank fanatischem Hass. Tony bekommt ein bisschen Anstand und Bildung mit auf den Weg und lernt Vorurteile abzulegen. Seine Offenheit und Güte bricht wiederum durch Dons schwer zu durchdringenden Schild der Etikette und des Intellekts, hinter dem sich ein zweifelnder, einsamer Mann verbirgt. Es sind vor allem die Darsteller, die dem einfachen aber charmanten Freundschaftsdrama zu Hochglanz verhelfen. Auch die vortreffliche Linda Cardellini sei hier kurz erwähnt. In einer Welt, die mit jedem Tag hässlicher erscheint, wirkt dieses aufrichtige Plädoyer für menschliches Miteinander, wie ein Schluck warmer Tee an einem kalten Wintermorgen.
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DoFrSaSoMoDiMi
17:3017:30
20:1520:15
13. Spielwoche
Deutschland 2018
100 min.FSK 6
Regie
Caroline Link
Drehbuch
Ruth Toma, Hape Kerkeling
Darsteller
Julius Weckauf
Luise Heyer
Sönke Möhring
Verleih
Warner Bros.

Der Junge Muss An Die Frische Luft

Caroline Links Verfilmung der traurig schönen Kindheit von Hape Kerkeling. Hans-Peter (Julius Weckauf) ist ein etwas pummeliger und absolut aufgeweckter neunjähriger Junge, der 1972 im Ruhrpott, genauer gesagt in Recklinghausen, gutbehütet zwischen Vorstadtidylle und Bergarbeitersiedlung bei seinen Eltern Margret (Luise Heyer) und Heinz (Sönke Möhring) aufwächst. Mit seiner fröhlichen Natur und seinem komödiantischen Talent bringt er seine Verwandtschaft und die Kundschaft im Krämerladen seiner Oma Änne (Hedi Kriegeskotte) zum Lachen. Die Idylle bricht in sich zusammen, als seine Mutter nach einer Operation Riech- und Geschmackssinn verliert und darüber schwerst depressiv wird. Auch Vater Heinz weiß nicht wie er mit der Erkrankung seiner Frau umgehen soll. Hans-Peter versucht von ganzem Herzen seine Mutter mit seiner sonnigen Art aufzumuntern, doch die Aufgabe könnte nicht größer sein für den tapferen Wonneproppen…Die Autobiographie zeigt das intensive Leben des Mannes, den wir alle als aufgekratzten Entertainer Hape Kerkeling kennen. Wir lernen seine frohe Kindheit im Schoße einer liebenden Familie kennen, die nicht zuletzt durch ihren ausgeprägten Sinn für Humor zusammengehalten wird. Wir sehen aber auch das Leben eines Mannes, der als Kind mit viel Trauer und dem Trauma des Selbstmordes seiner Mutter umzugehen lernen musste, und welchen Menschen es aus ihm gemacht hat. Lachen und Weinen liegen oft nah beieinander, und verbinden sich auf bezaubernde Weise in diesem Porträt dieses tiefgründigen und schonungslos optimistischen Künstlers.
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DoFrSaSoMoDiMi
15:1515:15
1. Spielwoche
Deutschland 2018
125 min.FSK 0
Drehbuch & Regie
Lena Wendt, Ulrich Stirnat
Verleih
Abgefahren GbR

Reiss aus

Zwei Menschen. Zwei Jahre. Ein Traum.

Ulli und Lena wollen sich ein halbes Jahr Auszeit nehmen und planen deswegen eine Reise von Hamburg nach Südafrika. Dafür nehmen sie kein Flugzeug, sondern ihren alten Land Rover Terés. Damit sie unterwegs übernachten können, bekommen sie von Ullis Patentante noch ein 40 Jahre altes Dachzelt geschenkt und schon kann die Reise losgehen. Aus dem geplanten halben Jahr wird so unerwartet eine zweijährige Reise durch Westafrika, die das Paar vor eine Menge harter Proben und Aufgaben stellt, bei denen sie sich manchmal gewünscht hätten, sie wären nie passiert. Innerhalb dieser zwei Jahre umrunden Ulli und Lena mit 46.000 Kilometer zurückgelegten Kilometern einmal die Welt und haben trotz der harten Umstände das Ziel, nicht umzudrehen, bevor sie sich nicht selbst gefunden haben und sich an ihrer Lebenseinstellung etwas grundlegend zum Positiven verändert hat...(Verleihtext)
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DoFrSaSoMoDiMi
18:00
21. Spielwoche
USA 2018
136 min.FSK 6
Regie
Bryan Singer
Drehbuch
Anthony McCarten
Darsteller
Lucy Boynton
Aaron McCusker
Rami Malek
Verleih
Fox Deutschland

Bohemian Rhapsody

This is our last dance – this is ourselves Farrokh Bulsara kam mit seinen Eltern 1964 nach London. Obwohl schon zu Schulzeiten sein musikalisches Talent entdeckt wurde, konnte noch niemand ahnen, dass der schmächtige Knabe mit den interessanten Zähnen mal einer der größten Sänger der Musikgeschichte werden sollte, der so heiß glühte und so tragisch verging. „Bohemian Rhapsody“ begleitet den später als Freddie Mercury (Rami Malek) bekannten in die Rockgeschichte eingehenden, leidenschaftlichen Lebemann auf seinem Weg. Von der Gründung und dem kometenhaften Aufstieg von Queen, über die Diskrepanzen zwischen dem egozentrischen Enfantterrible des Pop mit seinen Bandkollegen Bryan May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazzello), die dazu führten, dass der Jahrhundertmusiker eine Solo-Karriere anstrebte. Zunehmende persönliche Isolation, ausbleibender Erfolg und Mercurys schmerzhafte HIV- Diagnose zeichneten den ebenso sensiblen wie größenwahnsinnigen Mann. Ihm wurde klar, dass er seine Wahlfamilie musikalisch wie persönlich brauchte, und nach der turbulenten Reise sollten sie mit dem bombastischen Auftritt beim „Live Aid“ einen der unvergesslichsten Auftritte der Rock-Geschichte hinlegen. Brian Singer („Die üblichen Verdächtigen“, „X-Men“) setzt Rami Malek („Mr. Robot“) als einen Mann in Szene, der durch ein überragendes Talent und eine unzügelbare Lebenslust getrieben wird. Auf der Bühne ein übermenschliches Genie, im privaten innerlich zerrissen, und bis zum Ende groß. Fulminantes Tribut an ein unvergessliches Phänomen!
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DoFrSaSoMoDiMi
18:00