Vorschau

 

 
Ab 26.10.2017
Frankreich 2017
2017 min.n.n.b
Regie
Étienne Comar
Drehbuch
Alexis Salatko, Étienne Comar
Darsteller
Reda Kateb
Cécile de France
Bea Palya
Verleih
Weltkino

Django

Ein Leben für die Musik

Ein begnadeter Gitarrist nutzt seine Musik zum Widerstand. Frankreich, 1943. Der legendäre Jazzgitarrist Django Reinhardt (Reda Kateb, "Die schönen Tage von Aranjuez") befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Abend für Abend spielt er vor ausverkauftem Haus und fasziniert das Publikum mit stimmungsvollem "Gypsy-Swing". Es dauert nicht lange, da werden auch die deutschen Besatzer auf ihn aufmerksam, welche Zugehörige der Volksgruppe Sinti normalerweise strikt verfolgen und ermorden. Aufgrund seiner Popularität ist Django vorerst sicher in Paris, bis zu dem Tag, an dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels ihn dazu zwingen will eine Tournee im Deutschen Reich zu spielen. Django möchte unter keinen Umständen eine Tournee für das NS-Regime spielen und muss fliehen. Mit Hilfe seiner Geliebten Louise (Cécile De France), können seine Mutter und seine schwangere Frau Naguine (Bea Playa) an der Schweizer Grenze untertauchen. Zusammen mit weiteren Familienmitgliedern, die er im Unterschlupf trifft, will er über den Genfer See in die Schweiz und somit in Sicherheit gelangen. Es beginnt eine wilde Verfolgungsjagd, denn den Nazis ist Djangos Flucht nicht entgangen. Starkes Regiedebüt von Étienne Comar, der einen mu­tigen Künstler porträtiert, welcher seine Musik nicht politisch missbrauchen lässt und deshalb die Flucht ergreifen muss.
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Ab 26.10.2017
Irland, Kanada 2016
116 min.FSK 12
Regie
Aisling Walsh
Drehbuch
Sherry White
Darsteller
Sally Hawkins
Ethan Hawke
Verleih
NFP

Maudie

Nach einer wahren Begebenheit. Selbstbestimmt möchte Maud Lewis (Sally Hawkins, "Happy Go Lucky") ihr Leben verbringen. Daher nimmt die an rheumatischer Arthritis leidende Maud gegen den Willen ihrer Tante und ihres Bruders eine Stelle als Haushälterin bei dem grantigen Fischer Everett (Ethan Hawke) im entfernten Kanada an. Ob aus Liebe oder auch nicht, auf jeden Fall sind beide nur wenige Wochen nach ihrem Einzug miteinander verheiratet und leben in einem winzigen Holzhaus umgeben von freiem Feld ohne Elektrizität und Heizung. Noch bei ihrer Tante hatte Maud angefangen zu malen und jetzt im Fischerhaus kann sie diese Leidenschaft durch ihren neu gewonnenen Freiraum so richtig entfalten. Als eines Tages Sandra (Kari Matchett), eine New Yorker Touristin, ihre farbenfrohen, naiv wirkenden Gemälde entdeckt, verhilft sie ihr zu großer Popularität als Künstlerin. Maud Lewis wurde 1903 in South Ohio geboren. Sie malte als Autodidaktin Landschafts­szenen, Ochsen, Katzen, eben alles, was sie umgab. Sie verzierte ihre Gemälde mit Blumen in fröhlichen Farben.
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Ab 26.10.2017
Deutschland 2017
97 min.FSK 12
Regie
Sonja Maria Kröner
Drehbuch
Sonja Maria Kröner
Darsteller
Laura Tonne
Günther Maria Halmer
Thomas Loibl
Verleih
Prokino

Sommerhäuser

Hundstage im Gemeinschaftsgarten. Der Jahrhundertsommer von 1976 sorgt für matte Gemüter und schlechte Laune beim alljährlichen Familientreffen auf Omas idyllischer Grünfläche. Jedes Jahr fahren Eva (Laura Tonke) und ihr Mann (Thomas Loibl) mit Kindern und Gepäck in den Garten von Oma Sophie. Doch diesen Sommer (einem der heißesten überhaupt) nur schweren Herzens, denn Sophie ist verstorben und zur Beerdigung schlägt auch noch der Blitz in einen alten Baum und verwüstet die halbe Anlage. Die Kinder kümmert's nicht, die machen Randale während die Erwachsenen um Hab und Gut und Nutzungsrecht der idyllischen Grünfläche mit diversen Familienangehörigen streiten. "Hundstage", Ulrich Seidls bitterböse Abrechnung mit kleinbürgerlicher Spießigkeit kommt einem bei dieser Beschreibung gleich in den Sinn, aber Sonja Kröners sinnträchtiges Kinodebüt ist nicht ganz so gemein, sondern versucht mit gelungener Ausstattung und atmosphärischer Stimmung, Erinnerungsfotos eines universellen und typisch deutschen Familienalbums lebendig werden zu lassen. Das spielfreudige Ensemble rund um Laura Tonke ("Hedi Schneider steckt fest")und eine ausgeklügelte Geräuschkulisse: singende Vögel, brummende Wespen, knarzende Radioklänge, sprudelnde Sprinkler, im Wind wehende Blätter und weit entfernte Flugzeuge, machen dieses Experiment zu einem vollen Erfolg.
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Ab 26.10.2017
Niederlande, Deutschland, Dänemark 2016
95 min.FSK 6
Regie
Richard Claus, Karsten Kiilerich
Drehbuch
Richard Claus, Angela Sommer-Bodenburg, Larry Wilson
Verleih
Universum

Der kleine Vampir

Vielen ist die Vampirserie aus den 80er Jahren noch gut in Erinnerung. Jetzt kommt eine 3D-animierte Variante für die kleinen Zuschauer unter uns ins Kino. Anton verbringt mit seinen Eltern den Urlaub im Schwarzwald. Er liebt Schlösser, Friedhöfe und sogar Vampire. Daher ist er begeistert, als er den waschechten Vampir Rüdiger kennenlernt. Dieser musste nämlich mit seiner Schwester Anna und ihren Eltern in den Schwarzwald fliehen, um den Vampirjägern Geiermeier und dessen Assistenten Manni (gesprochen von Wigald Boning) zu entkommen. Ihre Verwandten, darunter auch Rüdigers Bruder Lumpi, wurden bereits in der Gruft in Transsilvanien von ihnen eingeschlossen. Anton und Rüdiger freunden sich nach und nach an und verbünden sich gegen die Vampirjäger, um gemeinsam Rüdigers Familie zu helfen. Doch das ist nicht so einfach. Hinter jeder Ecke lauern Gefahren und so sind sie nicht mal im Schein des Mondes sicher. Der kleine Vampir basiert auf den gleichnamigen Büchern von Angela Sommer-Bodenburg. Die deutsche Kinderbuchautorin brachte ihren ersten Roman der Reihe, Der kleine Vampir, 1979 heraus und ließ ihm bis 2015 zwanzig weitere Bücher folgen. 1985 erfolgte die Erstverfilmung als Fernsehserie mit Christopher Stanton (Anton), Joel Dacks (Rüdiger) und Marsha Moreau (Anna) in den Hauptrollen.
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Ab 26.10.2017
Deutschland 2016
110 min.FSK 12
Regie
Claus Räfle
Drehbuch
Claus Räfle, Alejandra López
Darsteller
Max Mauff
Liv Lisa Fries
Jürgen Vogel
Verleih
Tobis

Die Unsichtbaren

Wir wollen leben

Unglaublich, aber wahr: Während des Zweiten Weltkriegs gelingt es einigen jungen Juden, in der Anonymität Berlins unsichtbar zu werden. Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für "judenrein" erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für die Behörden. Oft ist es pures Glück und ihre jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem gefürchteten Zugriff der Gestapo bewahrt. Nur wenige Vertraute wissen von ihrer wahren Identität. Da ist Cioma Schönhaus, der heimlich Pässe fälscht und so das Leben dutzender anderer Verfolgter zu retten versucht. Die junge Hanny Lévy blondiert sich die Haare, um als scheinbare Arierin unerkannt über den Ku'damm spazieren zu können. Eugen Friede verteilt nachts im Widerstand Flugblätter. Tagsüber versteckt er sich in der Uniform der Hitler­jugend und im Schoße einer deutschen Familie. Und schließlich ist da noch Ruth Gumpel, die als Kriegswitwe getarnt, NS-Offizieren Schwarzmarkt-Delikatessen serviert. Sie alle kämpfen für ein Leben in Freiheit, ohne wirklich frei zu sein... DIE UNSICHTBAREN ist ein außergewöhnliches Drama, dessen Drehbuch auf Interviews basiert, die Regisseur Claus Räfle und Ko-Autorin Alejandra López mit Zeit­zeugen geführt und in ihren Film integriert haben. Sie erzählen die spannende und hoch emotionale Geschichte dieser wagemutigen Helden und widmen sich damit einem weitgehend unbekannten Kapitel des jüdischen Widerstands. (Verleihtext)
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