Spielwoche

6. - 12. 12.

 
1. Spielwoche
Großbritannien 2018
130 min.FSK 16
Regie
Steven Rodney McQueen
Drehbuch
Gillian Flynn, Steven Rodney McQueen
Darsteller
Viola Davis
Michelle Rodriguez
Elizabeth Debicki
Verleih
FOX

Widows

Tödliche Witwen

Düsterer Heist-Movie mit weiblichem Powerquartett im Überlebensmodus. Veronica (Viola Davis, „The Help“) bekommt die schreckliche Nachricht, dass ihr Ehemann Harry (Liam Neeson, „96 Hours“) bei dem schief gelaufenen Versuch eines bewaffneten Raubüberfalls tödlich verunglückt ist. Plötzlich verwitwet und vor dem existentiellen Nichts stehend, muss sich Veronica nun nicht nur mit ihrer tiefen Trauer über Verrat und Verlust auseinandersetzen, sondern befindet sich nun auch noch in Lebensgefahr, da brutale Geldeintreiber (Daniel Kaluuya, „Get Out“) und korrupte Polit-Ganoven (gekonnt unangenehm: Colin Farrell) die verlorene Beute nun bei ihr eintreiben wollen. In der Not sieht die gebrochene aber willensstarke Frau nur einen Ausweg: die ebenso verlorenen Witwen (Michelle Rodriguez, Elizabeth Debicki) der Komplizen zusammentrommeln und in einem finalen Befreiungsschlag den letzten Plan ihres Ehemannes selbst durchzuziehen...Regisseur Steve McQueen beweist wieder einmal sein legendäres Einfühlungsvermögen, wenn er die Verzweiflung dreier absolut unterschiedlicher Frauen fast fühlbar macht, die nicht nur gerade ihre Ehemänner verloren, sondern nun ohne den Schutz ihrer bisherigen Konventionen und Rollenverhältnisse eine schwere Entscheidung zu treffen haben in einer Welt, die fast rechtsfrei und politisch verkommen nach immer neuen Opfern sucht. Heraus kommt eine actiongeladene Charakterstudie mit pointierter Gesellschaftskritik und eindringlich präsenten Hauptdarstellerinnen. Stark!
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DoFrSaSoMoDiMi
20:3020:3020:3020:3020:30*20:3020:30

*OmU - Originalversion mit deutschen Untertiteln
4. Spielwoche
Großbritannien, USA 2018
140 min.FSK 0
Regie
David Yates
Drehbuch
J. K. Rowling
Darsteller
Eddie Redmayne
Katherine Waterston
Dan Fogler
Verleih
Warner Bros.

Phantastische Tierwesen:

Grindelwalds Verbrechen

Grindelwald (Johnny Depp) ist nach Europa entkommen und Newt Scamander (Eddie Redmayne) und seine Freunde werden von Dumbledore (Jude Law) rekrutiert ihn zu finden und zu stellen, bevor ein hundertjähriger Friede gebrochen wird und Grindelwald zum tyrannischen Herrscher der Zaubererwelt aufsteigt. Erste Fortsetzung der auf fünf Teile geplanten Filmreihe um die „Phantastischen Tierwesen“. Das „Harry Potter“ Spin-Off erweitert die Magische Welt rund um die britische Zauberakademie Hogwarts und erzählt mit deutlich reiferen Helden eine komplexere Geschichte um die Machtrangeleien im 20. Jahrhundert der Zaubererwelt, lange bevor Harry seine erste Eule zum elften Geburtstag erhielt. Potter-Autorin J.K. Rowling spart die Romane diesmal aus und liefert stattdessen direkt die Drehbücher zur Filmreihe. Mit David Yates als Stammregisseur (er inszenierte bereits den ersten Teil und die letzten vier Potter Filme) und einer spielfreudig edlen Besetzung sollte auch die Fortsetzung ein furioses Zauberspektakel mit schicken Effekten und charmanten Darstellern werden. Exspecto Filmgenuss.
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DoFrSaSoMoDiMi
   14:45   
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6. Spielwoche
USA 2018
136 min.FSK 6
Regie
Bryan Singer
Drehbuch
Anthony McCarten
Darsteller
Lucy Boynton
Aaron McCusker
Rami Malek
Verleih
Fox Deutschland

Bohemian Rhapsody

This is our last dance – this is ourselves Farrokh Bulsara kam mit seinen Eltern 1964 nach London. Obwohl schon zu Schulzeiten sein musikalisches Talent entdeckt wurde, konnte noch niemand ahnen, dass der schmächtige Knabe mit den interessanten Zähnen mal einer der größten Sänger der Musikgeschichte werden sollte, der so heiß glühte und so tragisch verging. „Bohemian Rhapsody“ begleitet den später als Freddie Mercury (Rami Malek) bekannten in die Rockgeschichte eingehenden, leidenschaftlichen Lebemann auf seinem Weg. Von der Gründung und dem kometenhaften Aufstieg von Queen, über die Diskrepanzen zwischen dem egozentrischen Enfantterrible des Pop mit seinen Bandkollegen Bryan May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazzello), die dazu führten, dass der Jahrhundertmusiker eine Solo-Karriere anstrebte. Zunehmende persönliche Isolation, ausbleibender Erfolg und Mercurys schmerzhafte HIV- Diagnose zeichneten den ebenso sensiblen wie größenwahnsinnigen Mann. Ihm wurde klar, dass er seine Wahlfamilie musikalisch wie persönlich brauchte, und nach der turbulenten Reise sollten sie mit dem bombastischen Auftritt beim „Live Aid“ einen der unvergesslichsten Auftritte der Rock-Geschichte hinlegen. Brian Singer („Die üblichen Verdächtigen“, „X-Men“) setzt Rami Malek („Mr. Robot“) als einen Mann in Szene, der durch ein überragendes Talent und eine unzügelbare Lebenslust getrieben wird. Auf der Bühne ein übermenschliches Genie, im privaten innerlich zerrissen, und bis zum Ende groß. Fulminantes Tribut an ein unvergessliches Phänomen!
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DoFrSaSoMoDiMi
  14:4514:45   
20:00*20:0020:0020:0020:0020:0020:00

*OmU - Originalversion mit deutschen Untertiteln
6. Spielwoche
Deutschland 2018
116 min.FSK 6
Regie
Markus Goller
Drehbuch
Oliver Ziegenbalg
Darsteller
Lars Eidinger
Bjarne Mädel
Sandra Hüller
Verleih
Sony

25 km/h

Ein Roadtrip auf Mofas durch Deutschland. Die beiden Teenagerbrüder hatten mit 15 genau diesen Traum. Doch daraus wurde nichts. Christian (Lars Eidinger) ging fort und wurde Manager. Georg (Bjarne Mädel) hingegen, der Tischler wurde, blieb bei seinem Vater und pflegte ihn bis zum Tod. Nach 30 Jahren treffen sich die Brüder erstmals auf der Beerdigung des Vaters wieder. Nach ersten Reibereien und viel Alkohol, beschließen sie ihren alten Traum wahr werden zu lassen und mit Mofas, nicht schneller als 25km/h, vom Schwarzwald bis nach Rügen zu fahren. Verrückte Erlebnisse und neue Bekanntschaften sind dabei natürlich vorprogrammiert. Markus Goller, der bereits bei Komödien wie „Friendship!“, „Frau Ella“ und „Eine ganz heiße Nummer“ Regie führte, wählt bei den Protagonisten und Nebenrollen eine Starbesetzung. Wie es sonst typisch für deutsche Komödien ist, bietet „25km/h“ mehr als nur Humor unter der Gürtellinie. Mit ehrlichem und trockenem Witz ist es ein Genuss, Bjarne Mädel und Lars Eidinger das erste Mal gemeinsam auf der Leinwand zu erleben. Ein Film, der einen rasch zum Lachen bringt und in unserer schnelllebigen Zeit mit seinen 25km/h entschleunigt.
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DoFrSaSoMoDiMi
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