DAS REX FILMTHEATER WUPPERTAL IST MEHR ALS EIN GEWÖHNLICHES KINO!

 

 
Ab 25.2.2020
London 2020
180 min.FSK 0
Regie
Cathy Marston, Jerome Robbins
Drehbuch
Cathy Marston, Edward Kemp, Liam Scarlett
Verleih

DIE CELLISTIN / DANCES AT A GATHERING

Cathy Marston, die sich bereits am Royal Opera House in London als Associate Artist und als Leiterin des Bern Ballett einen Namen gemacht hat, ist eine international gefragte Künstlerin. Die Inspiration zu Ihrer ersten Arbeit für die große Bühne des Royal Ballet ist das schicksalsschwere Leben und die Laufbahn der Cellistin Jacqueline du Pré. Als Darbietung im zweiten Teil steht der elegante, wehmütige Klassiker von Jerome Robbins auf dem Programm. Diese Tanzübung für fünf Paare zur Musik von Chopin ist ein subtiles, ideenreiches Meisterwerk.
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Ab 5.3.2020
Deutschland 2020
100 min.FSK 0
Regie
Dani Levy
Drehbuch
Marc-Uwe Kling
Darsteller
Dimitrij Schaad
Rosalie Thomass
Adnan Maral
Verleih
X Verleih

Die Känguru-Chroniken

PREVIEW: Mittwoch 04.03. - 18:45 Uhr - TICKETS HIER!

PREVIEW: Mittwoch 04.03. - 20:45 Uhr - TICKETS HIER!

Dani Levy (ALLES AUF ZUCKER, MEIN FÜHRER – DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLER) hat Marc-Uwe Klings „Känguru-Chroniken“ verfilmt. Das Känguru zieht bei seinem Nachbarn, dem unterambitionierten Kleinkünstler Marc-Uwe, ein. Doch kurz darauf reißt ein rechtspopulistischer Immobilienhai die halbe Nachbarschaft ab, um mitten in Berlin- Kreuzberg das Hauptquartier der internationalen Nationalisten zu bauen. Das findet das Känguru gar nicht gut. Es ist nämlich Kommunist. (Äh ja, das hatte ich vergessen zu erwähnen.) Jedenfalls entwickelt es einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc- Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Den Rest kann man sich ja denken. Vier Nazis, eine Hasenpfote, drei Sportwagen, ein Psychotherapeut, eine Penthouse-Party und am Ende ein großer Anti-Terror-Anschlag, der dem rechten Treiben ein Ende setzen soll. Nach einer wahren Begebenheit...(Verleihtext)

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Ab 5.3.2020
Deutschland 2018
97 min.FSK 0
Drehbuch & Regie
Halina Dyrschka
Verleih
mindjazz pictures

Jenseits des Sichtbaren

Hilma af Klint

Am Anfang war die Frau.

Ach ja, die Kunst und vor allem die Kunstszene – vieles begreifen wir nicht, vieles soll auch nicht begriffen werden. In Kunst erkennen wir den Künstler wieder, oder auch den kläglichen Versuch ein Künstler zu sein – diese Leute mögen wir oft nicht, weil sie es zu sehr versuchen. Auf der anderen Seite haben wir ein ausgeklügeltes System Kunst in Schubladen zu stecken: das da ist Surrealismus, das da ist Impressionismus und das da ist einfach nur hässlich – und: die Männer scheinen ja die ganze Kunst erfunden zu haben, stimmt aber nur zum Teil. 1906 malt eine schwedische Malerin namens Hilma af Klint das erste abstrakte Bild. Das weiß bis dahin aber niemand. Erst Jahre später sahnen bekannte Kunstgrößen wie Malewitsch oder Mondrian die Titel als Abstraktmeister ab. Hilmas Bilder werden erst in den 1980ern bekannt, es folgen weltweite Ausstellungen – jetzt in den Reihen der anderen großen Maler des 20. Jahrhunderts, ein Ereignis, das Hilma selbst nicht mehr miterlebt. Dieser fantastische Film zeigt das Werk einer ebenso fantastischen Frau, die Jahrzehnte nach ihrem Tod dafür sorgt, dass die Kunstgeschichte umgeschrieben werden muss.

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Ab 12.3.2020
Deutschland, Saudi - Arabien 2019
105 min.FSK 0
Drehbuch & Regie
Haifaa Al Mansour
Darsteller
Mila Alzahrani
Dae Al Hilali
Nourah Al Awad
Verleih
Neue Visionen

Die perfekte Kandidatin

PREVIEW: Sonntag, 08. März 2020 - 15:00 bei uns im CINEMA!

Emanzipationsgeschichte einer mutigen Ärztin, die sich in Saudi- Arabien politisch engagiert.

Maryam ist eine Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muss sie sich jeden Tag aufs Neue den Respekt der Mitarbeiter und der Patienten erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Maryam will Veränderung und bewirbt sich um eine bessere Stelle in Dubai. Doch wegen einer Formalität und weil sie keine männliche Begleitung hat, lässt man sie nicht reisen. Maryam sucht Hilfe bei einem entfernten Cousin. Doch der Zufall will es, dass der als Beamter nur Kandidaten für die anberaumte Wahl des Stadtrats empfängt. Vor allem aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin. Erst später wird ihr klar, welche Chance zwischen der bürokratischen Willkür lauert: als Stadträtin könnte sie die Asphaltierung der Klinik-Zufahrt selbst in die Hand nehmen. Maryam und ihre beiden Schwestern treten eine Kampagne los, die nicht zu übersehen ist. An jeder Ecke lauern Restriktionen für Frauen; trotzdem wird Maryams Stimme lauter, ihre Auftritte mutiger, ihre Forderungen radikaler. Die junge Ärztin, die vom lang erkämpften Recht auf ein eigenes Auto wie selbstverständlich Gebrauch macht, besteht nun auch auf die Straße, auf der sie fahren kann. Die Regisseurin Haifaa al Mansour (DAS MÄDCHEN WADJDA) erzählt mit viel Weitsicht und Feingefühl, wie eine minimale gesellschaftliche Öffnung der Klaviatur bürokratischer Willkür völlig neue Töne entlockt. Ihre Signatur ist ein weiblicher Blick, der seine Perspektive immer mitzudenken versteht, eine Film gewordene Verneigung vor der Unbezähmbarkeit weiblicher Souveränität. So entsteht das so beflügelnde wie scharfsichtig nachgezeichnete Porträt einer Emanzipation, das zeigt, wie zutiefst überwältigend Kino sein kann...(Verleihtext)

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Ab 11.3.2020
Georgien, Schweden 2019
105 min.FSK 12
Drehbuch & Regie
Levan Akin
Darsteller
Levan Gelbakhiani
Ana Javakhiskvili
Bachi Valishvili
Verleih
Salzgeber & Company Medien

Als wir tanzten

QUEERFILMNACHT

In Georgien gibt es drei Dinge, die als Inbegriff der Tradition und der nationalen Identität hochgehalten werden: die Kirche, der traditionelle mehrstimmige Gesang und der traditionelle Nationaltanz.

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Doch im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten. Das mitreißende Liebes- und Tanzdrama des schwedischen Regisseurs Levan Akin wurde in Cannes als Entdeckung gefeiert und seitdem vielfach ausgezeichnet, unter anderem in vier Kategorien beim Schwedischen Filmpreis Guldbaggen. Der Queer-Feindlichkeit, die in Georgien erschreckend weit verbreitet ist, hält der Regisseur, dessen Familie selbst aus dem Land stammt, eine entschiedene Feier von nicht-heterosexueller Liebe entgegen. Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani, einer der European Shooting Stars der Berlinale 2020, wurde für sein ergreifendes Spiel mit Preisen überhäuft und war für den Europäischen Filmpreis nominiert...(Verleihtext)

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